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Mittwoch - 10. April 2019

Ein Stück Stadtgeschichte

Rhein-Findling an Uerdinger Heimatbund übergeben

Heimatbund Uerdingen bedankt sich für unkomplizierte Zusammenarbeit mit Covestro / Verlegung in den Rheinpark am Uerdinger Stadttor
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Abgeholt wurde der Findling direkt vor dem Kasino-Gebäude in Uerdingen. Horst Müller, Industrial Facility Management bei Covestro war beim Transport dabei.

Seit Jahrzehnten war er für die Besucher des „Kasino“-Gebäudes, die Chempark-Beschäftigten oder Spaziergänger ein Blickfang. Unbeweglich lag der rund eine Tonne schwere Rhein-Findling auf der Rasenfläche am Kasino. Jüngst übergab der Kunststoffhersteller Covestro den Stein an den Uerdinger Heimatbund. Sein neuer „Liegeplatz“: der Rheinpark am Uerdinger Rheintor.

„Sehr gerne haben wir den Stein dem Heimatbund übergeben. Als guter Nachbar wollen wir damit dem Stellenwert, den dieser Findling für die Heimatfreunde hat, gerecht werden“, betont Günter Seuthe, Industrial Facility Management Deutschland bei Covestro. Elmar Jakubowski, Vorsitzender des Heimatbundes, war ebenfalls begeistert vom Engagement von Covestro: „Das Unternehmen war von Anfang an bereit, unser Anliegen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit war klasse“, erzählt er. Im Zuge des geplanten Kasino-Rückbaus wäre der Stein ansonsten entsorgt worden. „Deswegen sind wir sehr dankbar, dass Covestro unkompliziert und flexibel unseren Wünschen im Sinne der Stadtgeschichte nachgekommen ist“, so Jakubowski.

Radlader statt Obelix

Doch wie bewegt man ein tonnenschweres Gestein? Für Obelix wäre dies kein Problem gewesen. In Ermangelung eines „starken Hinkelsteinträgers“ bedurfte es für den Findling am Uerdinger Kasino eines Radladers und eines Kleinlastwagens. Mit aller Kraft hob der Radlader die Tonnenlast an und manövrierte sie zum bereitstehenden Kleinlastwagen. Gut gesichert transportierte der LKW die Fracht zum zwei Kilometer entfernten Uerdinger Rheintor. In zentimetergenauer Arbeit setzte der Radlader abschließend das gute Stück an den dafür vorgesehenen Platz ab.

Ein Stück Heimat

Der Rhein-Findling ist nicht nur für den Heimatbund ein Stück Heimat. Für etliche Alteingesessene war er früher ein beliebtes Foto- und Spielobjekt. Michael Theumert kennt die Geschichte. Er ist Urenkel des Wirts der damaligen Restauration Schmitz-Neppes, die an der Stelle des heutigen Bayer Kasinos lag. „Bei einem Spaziergang am Rhein entdeckte die Tochter meines Urgroßvaters den Stein. Er ragte durch das Niedrigwasser sichtbar aus dem Fluss. Die junge Dame befand, dass dieser Stein sich gut für den Biergarten der Restauration eignete. Sie bat starke Männer, diesen doch in den Biergarten zu schaffen. Mit Kipplore auf extra verlegten Gleisstücken, Baubrettern und einer Winde gelang es tatsächlich, den Findling die rund 400 Meter bis zum Biergarten zu transportieren“, erzählt Theumert. Dort lag er nun fast 100 Jahre.

Am neuen Lageplatz am Rheintor wird er nun wieder ein Blickfang sein – für Spaziergänger und Heimatinteressierte.

Zitate
„Sehr gerne haben wir den Stein dem Heimatbund überlassen. Als guter Nachbar wollen wir damit dem Stellenwert, den dieser Rhein-Findling für die Heimatfreunde hat, gerecht werden."
Günter Seuthe, Industrial Facility Management Deutschland bei Covestro

„Das Unternehmen war von Anfang an bereit, unser Anliegen zu unterstützen. Die Zusammenarbeit war klasse. Deswegen sind wir sehr dankbar, dass Covestro unkompliziert und flexibel unseren Wünschen im Sinne der Stadtgeschichte nachgekommen ist.“
Elmar Jakubowski, Vorsitzender Uerdinger Heimatbund e.V.

„Bei einem Spaziergang am Rhein entdeckte die Tochter meines Urgroßvaters den Stein. Er ragte durch das Niedrigwasser sichtbar aus dem Fluss. Die junge Dame befand, dass dieser Stein sich gut für den Biergarten der Restauration eignete. Sie bat starke Männer, diesen doch in den Biergarten zu schaffen. Mit Kipplore auf extra verlegten Gleisstücken, Baubrettern und einer Winde gelang es tatsächlich, den Findling die rund 400 Meter bis zum Biergarten zu transportieren.“
Michael Theumert

Weiterführende Links

• Uerdinger Heimatbund e.V.
www.uerdinger-heimatbund.de

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,6 Milliarden Euro im Jahr 2018 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2018 rund 16.800 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
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