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Freitag - 27. April 2018

Covestro auf der UTECH Europe 2018 Fachmesse in Maastricht

Innovation für nachhaltiges Wachstum

Polyurethan-Produkte und -Prozesse mit verbesserter Umweltbilanz

Mehr als 80 Jahre nach ihrer „Erfindung“ durch Dr. Otto Bayer sind die Einsatzgebiete für Polyurethane vielseitiger als je zuvor: Kaum ein anderer Kunststoff ist in so vielen Bereichen des täglichen Lebens zu finden. Prognosen zufolge dürfte der jährliche Verbrauch weiterhin stärker als die Weltwirtschaft wachsen. Ein wichtiger Treiber für die steigende Nachfrage sind Polyurethan-Innovationen als Antwort auf globale Herausforderungen wie Bevölkerungswachstum und Urbanisierung, Klimawandel, Digitalisierung und die wachsende Mobilität.

„Für Covestro sind solche Innovationen der Schlüssel zu nachhaltigem Wachstum“, sagt Daniel Meyer, der globale Leiter des Segments Polyurethanes. „Mit unseren Entwicklungen wollen wir einen Mehrwert für Kunden und die Gesellschaft schaffen und dabei die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering halten – im Einklang mit unserer Mission, die Welt lebenswerter zu machen.“

In Lebenszyklen denken
Bereits zur UTECH 2015 hat sich Covestro – damals noch als Bayer MaterialScience – unter dem Motto „Do You Think In Life Cycles?“ ausdrücklich dazu bekannt, Stoffkreisläufe ökonomisch und ökologisch sinnvoll zu schließen und komplette Lebenszyklen zu bewerten. Aktuelle Beispiele für solche nachhaltigen Entwicklungen zeigt das Unternehmen auf der UTECH Europe 2018 vom 29. bis 31. Mai in Maastricht an seinen Ständen 520 und 530. Das Unternehmen unterstützt auch ausdrücklich die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, kurz: SDGs.

„Mit der Nutzung unserer CO2-Technologie für die Synthese von Polyurethan-Rohstoffen haben wir bisherige Grenzen überwunden und damit begonnen, den Kohlenstoffkreislauf in der Kunststoffproduktion zu schließen“, erläutert Hermann-Josef Dörholt, Vertriebsleiter im Segment Polyurethanes in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Die Produkte werden unter dem Namen cardyon® vermarktet.

„Darüber hinaus haben wir eine einzigartige Methode entwickelt, um das Polyurethan-Vorprodukt Anilin aus pflanzlichen Rohstoffen zu gewinnen“, sagt Hermann-Josef Dörholt. Ein weiteres Beispiel für die Nutzung alternativer Rohstoffquellen sind Polyole für Sportartikel, die aus Paraformaldehyd hergestellt werden können und deren Klimabilanz herkömmlichen Polyol-Rohstoffen überlegen ist.

Innovatives Modell zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums
Schnell, kostengünstig und nachhaltig Wohnraum zu schaffen ist eine globale Herausforderung im Angesicht von Bevölkerungswachstum und Urbanisierung. Das gilt vor allem in einkommens- und strukturschwachen Regionen, aber auch dort, wo Wohnraum knapp oder teuer ist, zum Beispiel in Ballungsräumen oder in Orten mit großem Zustrom an Flüchtlingen.

Gemeinsam mit Industriepartnern, Regierungen, Behörden und der Gesellschaft entwickelt Covestro im Rahmen eines integrativen Geschäftsmodells Lösungen für bezahlbaren Wohnraum und betreut konkrete Projekte vor Ort. Dabei kommen unter anderem Polyurethan-Verbundelemente zum Einsatz, die sich durch hervorragende Dämmeigenschaften auszeichnen und der Gebäudehülle die nötige Festigkeit verleihen. Ein aktuelles Beispiel ist das „Haus der Nationen“, ein Multifunktionshaus in Bergisch Gladbach.

Das Unternehmen unterstützt bereits seit einigen Jahren Projekte zur Schaffung von kostengünstigem Wohnraum in Asien, aber auch dem Nahen Osten. Bis zum Jahr 2025 sollen die Vorteile dieses Modells weltweit mehr als zehn Millionen Menschen zugute kommen.

Digitalisierung in der Polyurethanindustrie
Die Digitalisierung industrieller Prozesse schreitet weiter voran. In der Kunststoffbranche dürfte sie die Forschung und Entwicklung, Produktion, Versorgungsketten, Nachhaltigkeitsprojekte und Kundenkontakte auf eine neue Ebene heben und schließlich zu einem gesteigerten geschäftlichen Erfolg beitragen.

Das gilt in besonderem Maße für Polyurethane, deren Produkteigenschaften in komplexer Weise von der Chemie und Verfahrenstechnik bestimmt werden. Mit Hilfe eines modernen Datenmanagements können diese Werkstoffe deutlich effizienter und exakt mit den gewünschten Eigenschaften hergestellt werden. Eine weitere Säule der Digitalstrategie von Covestro sind elektronische Handelsplattformen.

Leistungssprung für die Pultrusion
Um Prozessoptimierung geht es auch bei der Pultrusion, einem wichtigen Industrieverfahren für die kontinuierliche Herstellung endlosfaser-verstärkter Composite-Profile. Covestro hat gemeinsam mit Partnern die Prozessgeschwindigkeit deutlich gesteigert und damit die Tür zu einer breiteren industriellen Nutzung aufgestoßen.

Für sehr robuste Profile mit sehr guten Wärmedämmeigenschaften, zum Beispiel für Fenster, bietet Covestro das flüssige Polyurethan-System Baydur® PUL an. Ein weiteres System, Desmocomp®, zeichnet sich neben guten mechanischen Eigenschaften durch eine hervorragende Witterungsstabilität aus und ist deshalb für sichtbare Anwendungen im Außenbereich vorgesehen.

Neue Elastomere und Gießmaschinen
Am benachbarten Stand – Nummer 530 – präsentiert das Tochterunternehmen Covestro Elastomers SAS vielseitige Polyurethan-Elastomer-Formulierungen, die hohe Ansprüche erfüllen und leicht zu verarbeiten sind. Außerdem wird ein neues Maschinenkonzept vorgestellt, mit dem die Applikation der Gießharze auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden kann. Das Konzept ist sehr flexibel, so dass auch künftige Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Das Produktprogramm wird ergänzt um ein umfangreiches Servicepaket für Kunden.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 14,1 Milliarden Euro im Jahr 2017 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Bauwirtschaft, die Holzverarbeitungs- und Möbelindustrie sowie der Elektro-und Elektroniksektor. Hinzu kommen Bereiche wie Sport und Freizeit, Kosmetik, Gesundheit sowie die Chemieindustrie selbst. Covestro produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2017 rund 16.200 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.
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Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.