Media
rainbow
Dienstag - 25. April 2017

Werkstoffhersteller setzt positiven Trend fort und erhöht Prognose:

Covestro mit starkem ersten Quartal

Absatzmengen im Kerngeschäft 9,0 % über Vorjahresquartal / EBITDA um 66,5 % auf 846 Mio. Euro gestiegen / Konzernergebnis um 157,1 % auf 468 Mio. Euro verbessert / Free Operating Cash Flow 174 % über Vorjahresquartal / Prognose angehoben

Der Werkstoffhersteller Covestro setzt im ersten Quartal 2017 das sehr gute Geschäftsjahr 2016 fort und passt seine Prognose für das Gesamtjahr an. Dank einer weiterhin starken Nachfrage nach innovativen Polymer-Werkstoffen konnte das Unternehmen die abgesetzten Mengen im Kerngeschäft auf Konzernebene um 9,0 % steigern. Durch die weiter gestiegene Auslastung der Produktionsanlagen und der damit verbundenen Margenverbesserung konnte das Unternehmen das EBITDA erneut steigern. Es lag mit 846 Mio. Euro 66,5 % über dem Vorjahresquartal. Das Konzernergebnis verbesserte sich um 157,1 % auf 468 Mio. Euro. Im ersten Quartal des Vorjahres hatte es bei 182 Mio. Euro gelegen.

„Die hohe Nachfrage nach unseren Produkten zeigt, dass innovative Kunststoffe bei der Bewältigung von globalen Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel oder der Evolution der Mobilität eine wichtige Rolle spielen. Unser starkes Mengenwachstum bei gleichzeitiger Ergebnisverbesserung in all unseren Segmenten belegt das“, so der Covestro-Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas. „Es ist uns gelungen, zum neunten Mal in Folge unser EBITDA gegenüber dem Vorjahresquartal zu steigern. Damit setzen wir unsere positive Entwicklung nahtlos fort. Auch für das weitere Jahr sind wir optimistisch und heben unsere Prognose an.“

Auf Basis der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Quartal hebt das Unternehmen die Prognose aus dem Geschäftsbericht 2016 für den weiteren Verlauf des Gesamtjahres 2017 an. Für das Mengenwachstum im Kerngeschäft rechnet Covestro unverändert mit einem Wert im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Den Free Operating Cash Flow erwartet das Unternehmen nun nicht mehr leicht, sondern deutlich über dem Durchschnitt der vergangenen drei Jahre. Der Return on Capital Employed (ROCE) soll ebenfalls nicht nur leicht, sondern deutlich oberhalb des Niveaus von 2016 liegen.

Umsatz und Cashflow deutlich gesteigert

Das hohe Mengenwachstum im Kerngeschäft sowie insgesamt um 13,4 % höhere Verkaufspreise – vor allem im Segment Polyurethanes, wo die Preise um 25,8 % über dem Vorjahresquartal lagen – sorgten für eine Umsatzsteigerung von 24,7 % auf 3.586 Mio. Euro. Auch der Free Operating Cash Flow entwickelte sich positiv. Er lag bei 211 Mio. Euro und damit um 174 % über dem Vorjahresquartal. Grund hierfür war ein verbesserter Cashflow aus operativer Tätigkeit.

„Unsere Zuversicht für das Geschäftsjahr 2017 wurde im ersten Quartal bestätigt“, sagte Finanzvorstand Frank H. Lutz. „Unsere Zahlen belegen, dass wir in der Lage sind, vom Wachstum in unseren Kundenindustrien zu profitieren und gleichzeitg unsere operative Effizienz zu verbessern. Zudem zahlt sich unsere Strategie, in allen wichtigen globalen Märkten eine starke Präsenz aufzubauen, mehr und mehr aus. So gleicht sich die Verteilung von Umsatz und Profitabilität auf unsere drei wichtigsten Kernmärkte, China, Deutschland und USA, immer mehr an.“

Absatzmengen im Kerngeschäft in allen Segmenten stark gestiegen

Im ersten Quartal erhöhten sich die abgesetzten Mengen im Kerngeschäft des Segments Polyurethanes deutlich um 6,8 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Zu dieser Erhöhung haben vor allem die Produktgruppen MDI und TDI beigetragen. Wesentlicher Treiber war eine höhere Nachfrage sowohl in der globalen Bauindustrie als auch in der Polstermöbel- und Matratzenindustrie in den Regionen NAFTA und APAC. Das EBITDA in Höhe von 482 Mio. Euro hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Das ist im Wesentlichen auf höhere Margen zurückzuführen.

Um die hohe Nachfrage in diesem Segment optimal bedienen zu können, hat sich das Unternehmen entschieden, die Produktion des Hartschaum-Vorprodukts MDI im spanischen Tarragona fortzuführen. Gleichzeitig arbeitet Covestro an der Umstellung einer Anlage im norddeutschen Standort Brunsbüttel. Die dortige Produktionskapazität für MDI soll sich dadurch im Laufe des Jahres 2018 auf rund 400.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln.

Das Segment Polycarbonates verzeichnete ebenfalls erneut einen starken Zuwachs der Absatzmengen im Kerngeschäft von 14,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Die abgesetzten Mengen konnten in allen drei Regionen gesteigert werden, insbesondere aufgrund einer höheren Nachfrage der Automobil- und Elektroindustrie. Das EBITDA des Segments erhöhte sich um 31,1 % auf 232 Mio. Euro. Um der wachsenden Nachfrage zu begegnen hatte, Covestro erst 2016 seine Produktionskapazitäten für Polycarbonat am Standort Shanghai auf gut 400.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt. Das Unternehmen war dadurch mit einer jährlichen Gesamtproduktionskapazität von rund 1,5 Millionen Tonnen zum weltgrößten Produzenten dieses Hochleistungskunststoffs geworden.

Im Segment Coatings, Adhesives, Specialties stiegen die abgesetzten Mengen im Kerngeschäft um 8,1 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Insbesondere in den Regionen APAC und EMLA konnten deutliche Mengenausweitungen verzeichnet werden. Das EBITDA lag im ersten Quartal mit 146 Mio. Euro um 5,0 % über dem Vorjahr. In China hatte Covestro im vergangenen Jahr eine World-Scale-Anlage für Lackrohstoffe in Betrieb genommen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Segmenten blieben die Preise bei Coatings, Adhesives, Specialties im Durchschnitt auf dem Niveau des Vorjahres.

Positiver Start ins Jahr

Insgesamt verzeichnet Covestro damit einen sehr positiven Start ins Jahr 2017. Die wachsende Nachfrage zeigt, dass das Unternehmen strategisch stark positioniert ist – sowohl entlang wichtiger Trends in den Abnehmerindustrien als auch in wichtigen Regionen. Darüber hinaus spielen Innovationen und Zusammenarbeit eine immer wichtigere Rolle, wie die kürzlich bekannt gegebene Kooperation von Audi, BASF und Covestro beweist. Aus dieser Kooperation resultierte die Entwicklung eines neuen Klarlacks mit biobasiertem Härter für die Automobilproduktion. Damit wurden erstmals Testkarossen des Audi Q2 erfolgreich unter seriennahen Bedingungen im Werk beschichtet. Der mit dem neuen Klarlack lackierte Audi Q2 wurde auf der European Coatings Show 2017 in Nürnberg präsentiert.

Über Covestro:
Mit einem Umsatz von 11,9 Milliarden Euro im Jahr 2016 gehört Covestro zu den weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die Herstellung von Hightech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Covestro, vormals Bayer MaterialScience, produziert an 30 Standorten weltweit und beschäftigt per Ende 2016 rund 15.600 Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen).

Hinweise an die Redaktionen:
Nachfolgend erhalten Sie eine Tabelle mit Kennzahlen des Covestro-Konzerns für das erste Quartal 2017.

Diese Presse-Information steht auf dem Presseserver von Covestro unter www.presse.covestro.com zum Download bereit.

Der vollständige Zwischenbericht sowie die Präsentation und eine Audio-Aufzeichnung der Analystenkonferenz befinden sich unter investor.covestro.com/de.

Mehr Informationen finden Sie unter www.covestro.com.




Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Covestro AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die Covestro in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf www.covestro.com zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen